Radar · 2026-W33 · 15.08.2026
Eine Ebene höher steht eine andere Zahl
Wer den Ausschnitt wählt, wählt das Ergebnis.
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Der Eingangsbereich ist doppelt so effizient wie das Stammregal
Reiner Graul, Geschäftsführer der Beratung Bormann & Gordon, legt zum Herbst- und Halloween-Geschäft Zahlen aus der eigenen Display-Effizienz-Studie vor: eine Promotion hebt den Absatz im Schnitt um 51 Prozent, Verbundplatzierungen erreichen 62 Prozent Erfolgsquote, Impulsartikel 70 gegenüber 38 Prozent bei geplanten Käufen. Über allem steht der Standort — 40 Prozent Absatzplus am Stammregal gegen 89 im Eingangsbereich: „Der Eingangsbereich, also der Anfang des Kundenlaufs, ist nun mal doppelt so effizient wie der Bereich der Stammplatzierung.“ Im Oktober stehen 53,8 Prozent mehr Displays in der Fläche. Bemerkenswert ist Grauls Nebensatz, der Preis sei in vielen Kategorien Hygienekriterium und nicht Kaufgrund. Was die Studie nicht offenlegt: Stichprobe, Zeitraum, Anzahl der Märkte. Wir lesen die Zahlen einer Display-Beratung über die Wirksamkeit von Displays, und wir lesen sie ohne Methodenteil. Das macht sie nicht falsch, nur unüberprüfbar — was auf der nächsten Karte teuer wird.
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Fünf Wareninseln raus, 11,5 Prozent mehr Umsatz im Gang
Mathias Streicher, wissenschaftlicher Leiter des Retail Lab der Universität Innsbruck, hat zwölf Wochen lang denselben Gang eines Tiroler Supermarkts beobachtet: sechs Wochen mit Zusatzdisplays zwischen den Regalen, sechs Wochen ohne. Ohne die Wareninseln stieg der Umsatz im Gang um rund 11,5 Prozent. Die Beobachtungsdaten liefern den Mechanismus mit — Stopprate und Produktinteraktionen nahmen zu, sobald der Gang frei war. Streichers Erklärung ist der peripersonale Raum, jene Zone, die das Gehirn als unmittelbar zum eigenen Körper gehörig verarbeitet; ein Einkaufswagen wirkt darin wie eine Körperverlängerung und lässt enge Passagen enger erscheinen, als sie sind. Wer schiebt, weicht aus, statt zu greifen. Erschienen ist die Arbeit in PLOS One (10.1371/journal.pone.0346492), und Streicher hält ausdrücklich fest, dass gezielt eingesetzte Displays den Absatz einzelner Artikel sehr wohl heben. Genau darin liegt der Punkt: Beide Zahlen stimmen, sie messen nur nicht dasselbe. 89 Prozent ist Lift auf dem Artikel, 11,5 Prozent ist Wirkung auf dem Gang. Wer nur die erste im Bericht stehen hat — und das ist die Zahl, die der Lieferant mitbringt —, optimiert eine Kennzahl, die den Warenkorb daneben nicht kennt. Und anders als bei der Beraterzahl liegt hier die Methode offen: zwölf Wochen, ein Gang, begutachtet.
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Zweitplatzierungen schlagen digitale Screens
YouGov hat mit „Retail Media aus Shopper-Sicht“ erstmals die Kundenseite von Werbung am Verkaufsort untersucht. 67 Prozent nutzen vor dem Einkauf gedruckte Prospekte, 53 Prozent Händler-Apps, 38 Prozent digitale Handzettel. Bei Genuss- und Impulskategorien wie Eis, Kaffee, Schokolade und Tiefkühlware beeinflusst Werbung am Verkaufsort bis zu 86 Prozent der Kaufentscheidungen; bei Vorratsartikeln fällt die Wirkung deutlich ab. An der Spitze der wirksamsten Formate stehen App-Coupons und Preisvorteile. Und dann der Befund, der die Reihe schließt: Zweitplatzierungen und Werbung direkt am Regal erreichen spürbar mehr Aufmerksamkeit als digitale Screens im Markt. Sonia Lopez Sanchez, Media Solutions Lead Germany, formuliert zurückhaltend: „Wir sehen in unserer Studie, dass Retail Media wirkt, aber nicht jede Retail-Media-Maßnahme wirkt gleich.“ Damit ist derselbe Gegenstand dreimal vermessen. Die Beratung misst den Artikel und findet 89 Prozent. Das Feldexperiment misst den Gang und findet 11,5 in die andere Richtung. YouGov misst die Aufmerksamkeit der Kundschaft und findet die Zweitplatzierung vor dem Bildschirm, für den gerade die höheren Budgets bewegt werden. Keine der drei Zahlen ist falsch, und keine ersetzt die anderen. Wer über Zweitplatzierungen entscheidet, sollte deshalb zuerst wissen, welche dieser drei Fragen überhaupt beantwortet werden soll — die Kennzahl, die zuerst angeboten wird, beantwortet fast immer die kleinste davon.
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Rabatte reichen nicht mehr — der Nachweis kommt auf den Tisch
Vor den Jahresgesprächen 2026 formuliert Preisexperte Frank Hälsig die Anforderung: „Marken müssen beweisen, dass sie zusätzliche Käufer, höhere Warenkörbe oder mehr Frequenz in die Kategorie bringen als die Eigenmarken.“ Das ist nicht mehr Lift auf dem eigenen Artikel, sondern ein inkrementeller Beitrag zur Kategorie, gemessen gegen die Eigenmarke. Klaus Martin Fischer, Partner bei RSM Ebner Stolz, beschreibt die Gegenseite: „Ein Prozent hier, ein Werbekostenzuschuss dort, Logistik, Aktionen, Listungsgebühren, Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Datenlieferungen — am Ende verliert der Hersteller mehrere Prozentpunkte Marge.“ Diese Aufzählung sollte man zweimal lesen, denn sie endet auf Datenlieferungen: Die Bereitstellung von Stammdaten ist als Konditionsposition im Margengespräch angekommen, gleichrangig neben Logistik und WKZ. Carsten Kortum von der DHBW Heilbronn misst mit Marktguru-Daten für Januar bis März 2026 rund 16 Prozent weniger Angebote als im ersten Quartal 2024 — ein „stiller Paradigmenwechsel“. Die Währung Rabatt wird knapper, und was sie ersetzen soll, ist der Nachweis. Nur verlangt der Handel ihn auf Kategorieebene, während die Industrie ihn üblicherweise auf Artikelebene führt.
Quelle ↗ - 05 / 12
In der Todeszone droht die Auslistung
Zur Karte davor gehört ein zweites Stück desselben Tages, und es benennt, wo die Jahresgespräche wirklich wehtun: in der Mitte. Christoph Krauss, Partner bei Prof. Roll & Pastuch, über die Lage der B-Marken: „Ist man nur Nummer 2, 3 oder 4 im Regal, werden die Gespräche sehr schwer.“ Das ist die Todeszone — zu groß, um über den Preis zu gewinnen, zu klein, um über den Kategoriebeitrag zu argumentieren, den Hälsig einfordert. Dazu ein Satz, der operativ schwerer wiegt, als er klingt: heimliche Rezepturänderungen zur Kostensenkung nennt Krauss absolut toxisch. Das ist der billigste Hebel, wenn die Marge von allen Seiten gedrückt wird — und der einzige, der die Begründung zerstört, mit der eine Marke überhaupt gelistet ist.
Quelle ↗ - 06 / 12
Die Verpackungsverordnung gilt ab sofort
Die EU-Verpackungsverordnung PPWR ist am 12. August in Kraft getreten. Sofort wirksam ist das Verbot per- und polyfluorierter Alkylsubstanzen — der „Ewigkeitschemikalien“ — in Lebensmittelverpackungen aus Papier und Karton; bereits produzierte Lagerware darf aufgebraucht werden. Danach beginnt der Kalender: ab Februar 2027 muss die Gastronomie mitgebrachte Behälter befüllen, ab Februar 2028 Mehrweg ohne Aufpreis anbieten; 2030 müssen alle Verpackungen recyclingfähig sein, Einwegplastik für unverarbeitetes Obst und Gemüse fällt weg, Onlinesendungen dürfen höchstens 50 Prozent Leerraum enthalten. Der Handelsverband Deutschland benennt die Stelle, an der aus der Vorschrift ein Beschaffungsproblem wird: beim Rezyklateinsatz im Lebensmittelbereich klaffe zwischen geforderter Quote und tatsächlich verfügbarem Material eine große Lücke. Eine Quote, für die das Material physisch nicht existiert, wird nicht durch bessere Absicht erfüllt, sondern durch einen Lieferantenwechsel, den alle gleichzeitig versuchen werden.
Quelle ↗ - 07 / 12
21.347 Pappeln auf weniger Fläche als ein einzelner Bauernhof
Edeka hat mit der Non-Profit-Organisation Vivo Carbon auf fünf landwirtschaftlichen Betrieben in Deutschland 21.347 Pappeln gepflanzt — Erosionsschutz, Wasserhaltung im Boden, Kohlenstoffbindung, Schatten für die Tierhaltung. Die Meldung nennt eine auffällig präzise Zahl, und genau deshalb lohnt der Blick auf die daneben: 53,53 Hektar. Ein durchschnittlicher landwirtschaftlicher Betrieb in Deutschland bewirtschaftet rund 65 Hektar (Destatis, Bodennutzungshaupterhebung 2023). Das gesamte Pilotprojekt ist damit kleiner als ein einziger Bauernhof. Das ist kein Vorwurf — ein Pilot darf klein sein, dafür ist er ein Pilot. Es ist eine Beobachtung darüber, welche der beiden Zahlen gedruckt wird: Die Stückzahl klingt nach Programm, die Fläche sagt Versuchsanordnung. Dazu zwei Einschränkungen in derselben Richtung. Extern validiert werden soll die *prognostizierte* CO₂-Bindung — eine Zusage, künftig zu messen, kein Messergebnis. Und Partner ist eine Kompensationsorganisation, während kompensationsgestützte Klimaaussagen genau das sind, was die EmpCo-Richtlinie ab dem 27. September einschränkt. Kein Vorbild also, sondern eine Prüfliste: Welche Fläche steht hinter der Stückzahl, ist die Zahl gemessen oder prognostiziert, und trägt sie noch ohne Kompensation?
Quelle ↗ - 08 / 12
Von zwei Tagen auf drei Stunden
Langeberg Foods verarbeitet in Ashton im südafrikanischen Westkap rund 70.000 Tonnen Steinobst je Saison und exportiert etwa 80 Prozent in über 35 Länder, mit rund 4.000 Beschäftigten in der Spitze. Am 1. Oktober 2025 übernahmen neue Eigentümer — ohne Bankkonto, ohne ERP-System, ohne Scanning, ohne Lagerverwaltung. Ein vollständiger Verwaltungszyklus konnte zwei Tage dauern. Und die Frist war nicht verhandelbar, weil sie niemand gesetzt hatte: Ende November kommen die Marillen. Nach sechs Monaten SYSPRO ERP samt Mobile Warehouse liegt derselbe Zyklus unter drei Stunden. Die Fallstudie steht auf der Seite des Anbieters, ERP News hat sie übernommen — unabhängig geprüft ist hier nichts. Der Vorgang darunter bleibt trotzdem der dieser Ausgabe: Die Rückverfolgbarkeit hat vorher nicht gefehlt. Sie lag vollständig vor, auf Papier, zwei Tage entfernt. Verändert hat sich nicht ihre Existenz, sondern ihre Abrufbarkeit — und bei einem Rückruf ist genau das der ganze Unterschied.
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Bio Österreich wächst auf 3,4 Milliarden — im Kanal mit dem kleinsten Bio-Anteil
Die AMA-Marketing meldet für 2025 rund 3,4 Milliarden Euro Bio-Umsatz in Österreich, ein Plus von 7,4 Prozent bei einer Inflationsrate von 3,7. Die Aussendung ist dabei vorsichtiger, als die Weiterberichterstattung es wiedergibt: Das Wachstum sei „nicht allein auf höhere Preise zurückzuführen, sondern auch auf einen gestiegenen Absatz“ — Menge ist also dabei, reines Mengenwachstum ist es nicht. Interessanter als die Summe ist die Verteilung, und die ist bemerkenswert schief. Der Lebensmitteleinzelhandel trägt rund 80 Prozent des Bio-Umsatzes, erreicht darin aber nur 11 Prozent Bio-Anteil, nach 10,7 im Jahr 2024 und 10,5 im Jahr 2023. Direktvertrieb und Fachhandel stehen für 12 Prozent des Umsatzes — bei 23 Prozent Bio-Anteil im eigenen Geschäft. Vier Fünftel des Volumens liegen also im Kanal mit der niedrigsten Bio-Intensität. Das ist dieselbe Figur wie beim Display: Anteil am Volumen und Intensität am Ort sind zwei verschiedene Messungen, und sie zeigen in verschiedene Richtungen. Nach der BÖLW-Karte aus W32 ist der österreichische Befund die freundlichere Variante desselben Bildes.
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Unter 35 informiert man sich auf Instagram, nicht im Prospekt
Simon-Kucher hat mit dem Marktforschungsinstitut Appinio im November 2025 rund 1.000 Personen in Deutschland befragt. Bei den unter 35-Jährigen nutzt nur noch knapp ein Drittel Prospekte zur Produktinformation, bei den Älteren rund die Hälfte. 54 Prozent der Jüngeren nehmen Produktinformationen über Instagram wahr, 42 Prozent über TikTok. KI-Chatbots zur Produktrecherche nutzen 26 Prozent der Jüngeren gegenüber 9 Prozent der Älteren — der größte relative Abstand im ganzen Datensatz. Retail-Partner Tobias Maria Günter bremst gegen das eigene Ergebnis: „Hype ersetzt aber keine Nutzung. Was viel diskutiert wird, wird noch lange nicht verwendet.“ Der Prospekt hat weiterhin die größere Reichweite in der Kohorte, die heute den Wocheneinkauf macht — nur wächst diese Kohorte nicht nach.
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82 Prozent der Gen Z, 20 Prozent der Boomer
Der österreichische Handelsverband hat mit Thalia Österreich und Reppublika Research 1.009 Personen befragt, und das Ergebnis ist der schärfste Alterskeil der Woche: Self-Checkout nutzen 82 Prozent der Generation Z, 67 Prozent der Millennials, 39 Prozent der Generation X und 20 Prozent der Babyboomer und Älteren; über die Gesamtbevölkerung sind es 47 Prozent. Handelsverband-Geschäftsführer Rainer Will nennt es ein Generationenthema — je älter die Kundschaft, desto größer die Skepsis. Thalia liefert die Betriebszahl dazu: Der Umsatzanteil über Self-Checkout stieg von rund 3 Prozent im September 2023 auf rund 16 Prozent heute, bei 106 Terminals. Die Zahl, die die Investitionsentscheidung trägt, ist aber eine andere: 76 Prozent wollen die Wahl zwischen Selbstbedienung und besetzter Kassa. Andrea Heumann nennt es ein „weder-noch“ — wer die 82 Prozent als Umbauprogramm liest und die besetzte Kassa abbaut, hat die falsche Zahl aus derselben Studie genommen.
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99 Prozent nutzen KI, zwei Drittel dürfen nicht
Die Cloudflight Group hat beim 41. Coding Contest im November 2025 1.119 Teilnehmende befragt: 99 Prozent nutzen regelmäßig KI-Werkzeuge, rund zwei Drittel berichten von Einschränkungen bei genau dieser Nutzung. Wo streng verboten wird, wird auf private Smartphones und Notebooks ausgewichen — auf Geräte also, die keine IT-Abteilung sieht. Aus einem Nutzungsproblem wird damit ein Datenschutzproblem, das niemand mehr messen kann. CTO Gernot Molin merkt an, gängige Anwendungen seien nicht für Unternehmenssicherheit oder Compliance konzipiert, sondern für einen leichten Zugang. Die Einschränkung nennt die Quelle selbst: Befragt wurden „überwiegend Studierende und Berufseinsteiger:innen aus Deutschland, Österreich und Rumänien“, im Teilnehmerfeld eines Programmierwettbewerbs. Das ist doppelt unrepräsentativ — technisch überdurchschnittlich versiert und am Anfang der Laufbahn. Die 99 Prozent sind deshalb keine Verbreitungszahl für Unternehmen, sondern eine Obergrenze: Sie zeigen, wie die Nachrückenden arbeiten. Dass Verbote die Nutzung verlagern statt sie zu beenden, bleibt davon unberührt.
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Drei Fäden, ein Satz
Jede Zahl dieser Woche hängt davon ab, wo jemand den Rahmen gezogen hat. Dasselbe Display wird dreimal vermessen und gibt dreimal eine andere Antwort: plus 89 Prozent auf dem Artikel im Eingangsbereich, minus 11,5 Prozent auf dem Gang, den es verengt, und aus Shopper-Sicht mehr Aufmerksamkeit als jeder digitale Screen daneben. Bio wächst in Österreich um 7,4 Prozent, aber vier Fünftel des Volumens liegen im Kanal mit dem niedrigsten Bio-Anteil. 82 Prozent der Generation Z nutzen Self-Checkout — und 76 Prozent derselben Befragten wollen die Wahl behalten. Die Kennzahl, die am leichtesten zu beschaffen ist, liegt fast immer auf der untersten Ebene — und ist fast immer die schmeichelhafteste. Deshalb ist die Verschiebung in den Jahresgesprächen die eigentliche Nachricht: Wer nicht mehr Lift auf dem Artikel sehen will, sondern zusätzliche Käufer in der Kategorie, verlangt eine Messung eine Ebene höher — dort, wo die meisten Häuser keine Zahl haben. Nachweisfähigkeit ist damit von einer Analysefrage zu einer Konditionsposition geworden — bei Fischer steht „Datenlieferungen“ inzwischen zwischen Logistik und Nachhaltigkeit.